CSU Rettenbach

Der CSU Ortsverband Rettenbach trauert um sein Gemeinderatsmitglied Johann Kainzbauer

Johann Kainzbauer

 

 


 

 

Rückblick 60 Jahre CSU Rettenbach

1950

Gründung der CSU Rettenbach durch den damaligen Ortsgeistlichen H.H. Pfarrer Paul Hierl. Unterlagen aus dieser Zeit sind nicht mehr vorhanden. Nach Auskunft einiger älterer Bürger wurden zu dieser Zeit keine Protokolle geführt. Pfarrer Hierl gründete die Partei und teilte verantwortliche Personen ein die Aufgaben zu übernehmen hatten.

 

1953

Erstes vorhandenes Dokument, in dem die Rettenbacher CSU aufgefordert wurde nun endlich die fälligen Mitgliedsbeiträge an den Kreisverband für 1952 abzuführen. Das Geld würde dringend gebraucht, da Bundestagswahlen anstünden die sonst nicht zu finanzieren wären. Der Mitgliedsbeitrag betrug zu diesem Zeitpunkt 6.00 Euro.

 

1955

Erhielt der damalige Pfarrer H.H. Alois Moser ein Dankschreiben des Kreisverbandes Regensburg / Land in dem ihm Herr Metzger für die gute Vorbereitung der öffentlichen CSU Versammlung am 11.12.1955 dankte. Bei dieser Versammlung scheint der damalige Landrat Deiminger anwesend gewesen zu sein, da der Dank im Auftrag von Herrn Deiminger übermittelt wurde.

Ferner wurde auch hier wieder die schlechte Zahlungsmoral der Rettenbacher Mitglieder angemahnt. Die Mitgliedsbeiträge für die Jahre 1953 und 1954 standen noch aus. Gemeinde- und Kreistagswahlen standen vor der Tür, so dass der Kreisverband dringend Geld benötigte.

 

1956

Erstmalig wurde über eine Mitgliederversammlung ein Protokoll Angefertigt. Es gehörten dem Ortsverband 23 Mitglieder, wobei Josef Biederer aus Ebersroith als Vorsitzender aufgeführt wurde. Zu dieser Zeit war H.H. Pfarrer Alois Moser als Mitglied schriftlich erwähnt und an erster Stelle der Mitgliedsliste geführt.

 

1967

Josef Biederer legte das Amt des 1. Vorsitzenden nieder. Der nach Rettenbach eingewanderte Alfons Piller trat dessen Nachfolge an.

 

1968

In diesem Jahr verstarb der bisherige Bürgermeister Kainzbauer, so dass Wahlen um das Amt des 1. Bürgermeisters anstanden. Alfons Piller trat neben zwei weiteren Bewerbern ( SPD und Freie Wähler Gemeinschaft) an. Nach eigenen Aussagen hatte er den Vorteil, dass er noch nicht so bekannt war und somit ohne vorbehalte in die Wahl gehen konnte. Das durch ihn vorgelegte Wahlprogramm erschien den Bürgern sinnvoll und zukunftsorientiert.

Am 13.10.1968 begann die nun 28 jährige Amtszeit unseres Ehrenmitgliedes und nunmehr Ehrenbürgers der Gemeinde Rettenbach.

 

1973

Zusammenlegung der Gemeinden Haag und Rettenbach zur Gemeinde Rettenbach aufgrund der Gebietsreform und Anschluss an den Landkreis Cham. Bürgermeister Piller hatte die schwierige Aufgabe diese Vorgaben durchzuführen und den Bürgern plausibel zu machen.

 

1990

Erneute Wahl von Alfons Piller zum Bürgermeister der Gemeinde Rettenbach. Trotz vorhandener Mehrheit der CSU entschied man sich den Posten des 2. Bürgermeisters an die Freien Wähler, Meinzinger Ludwig, abzutreten. Mit dieser Maßnahme wollte man das miserable Verhältnis zwischen den Freien Wähler und der CSU in der abgelaufenen Zeit von 1984 – 1990 verbessern. Im Nachhinein muss festgestellt werden, dass es eine fatale Fehlentscheidung mit erheblichen Folgen wart.

Der 2. Bürgermeister nutzte die 6 Jahre bis zur Wahl 1996 akribisch um den Kandidaten der Freien Wähler in Position zu bringen und die Freien Wähler auf den Bürgermeistersessel.

 

1996

Bei der anstehenden Kommunalwahl stellte sich Alfons Piller nicht mehr zur Wiederwahl.

Es traten zwei neue gleichwertige Kandidaten an, die politisch gesehen jeweils eine Wahlperiode im Gemeinderat hinter sich hatten. Hier unter- lag der Kandidat der CSU , Konrad Weinzierl, deutlich, was sicherlich nicht am Kandidaten lag. Der entscheidende Fehler wurde bereits im Jahre 1990 gemacht.

Bei dieser Wahl gelang es der CSU mit, Hermine Biederer, erstmals eine Frau in den Rettenbacher Gemeinderat zu bringen.

 

2002

Der absolute Tiefpunkt der CSU in Rettenbach. Man hatte bei dieser Wahl nicht mal mehr einen Bürgermeisterkandidaten, so dass der einzige Bewerber, Georg Griesbeck, von den Freien Wählern mit 78% gewählt wurde.

Die restlichen 22% verteilten sich auf ca. 20 Personen.

Die CSU hatte nur noch 5 Gemeinderäte im Gremium und war somit handlungslos. Hermine Biederer war nach ihrer Wahl der Motor in der CSU für das Starkbierfest und das Oktoberfest, beide Veranstaltungen wurden dieses Jahr zum 15. Mal ausgetragen.

 

2008

Nach langen Überlegungen und erheblicher Einflussnahme seitens der CSU Vorstandschaft trat Siegfried Dengler als Kandidat der CSU Um das Amt des 1. Bürgermeisters an.

Trotz eines beachtlichen Ergebnisse von 45,3% für den Bürgermeister- Kandidaten und 50,3% für die CSU konnte der Amtssessel nicht in den Arm der CSU zurückgeholt werden.

Nach einer 6 jährigen Abstinenz von Frauen im Gemeinderat gelang es Der CSU 2008 erneut mit Christine Wegmann eine Frau in den Gemeinderat zu bringen.

Christine Wegmann war nach ihrer Wahl der Motor für die Aktion Kleinkind. Als Jugendbeauftragte, sie ist derzeit die jüngste Gemeinderätin, setzt sie sich in vorbildlicher Weise für die Jugend und Die Familien der Gemeinde ein.

 


 

 

Dankschreiben des Staatssekretär Markus Sackmann (Bayerisches Saatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen) an den Ortsvorsitzenden Siegfried Dengler

 

Dankschreiben Staatssekretär Markus Sackmann

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